Italienisches Hochzeitsessen

Italien ist bekannt als Land der Emotionen, der Leidenschaft und des guten Essens. Wird in Italien jedes Familienessen wie ein Festessen zelebriert, so sind besondere Anlässe natürlich die absolute Krönung. Die Familie hat hier einen hohen Stellenwert. Hochzeiten, die Feste an welchen sich die Familie vergrößert sind demnach Events, die besonders ausschweifend, und natürlich mit äußerst opulenten Speisen und Getränken gefeiert werden. Jede einzelne italienische Hochzeit ist eine unvergessliche Feier für alle Teilnehmer mit einer riesen Portion „La dolce vita“.

Das italienische Hochzeitsessen

Ein italienisches Standard-Menü besteht aus mindestens vier Gängen. Bei einem Hochzeitsessen werden jedoch meist 10 Gänge oder mehr aufgetischt. In der heutigen Zeit entscheiden sich auch in Italien viele Brautpaare für ein Buffet. Die typischen und traditionellen Speisen, die seit Generationen auf Hochzeiten serviert wurden, dürfen jedoch auch hier nicht fehlen.

Die italienische Hochzeit und die kulinarischen Highlights

Eine sehr nette Geste sind die traditionellen Hochzeitsmandeln und die kleinen Pralinen, die jeder Gast in einer hübschen Verpackung auf seinem Platz vorfindet. Ob als Vorspeise italienisches essen auf einer hochzeitam Tisch serviert oder am Buffet, knackige Salate mit Mozzarella, Antipasti, Oliven, Brot, Brötchen mit geschmolzenem Käse, Grissini mit Parmaschinken – bereits die ersten Häppchen sind ein Gaumenschmaus.

Den Auftakt für das Schlemmermenü macht die italienische Hochzeitssuppe durch ein italienisches Restaurant, die aus viel Gemüse und Fleischbällchen besteht. Traditionell wird diese Suppe für drei Tage lang gekocht und ist besonders aromatisch und verführerisch.

Auch Pasta, das italienische Nationalgericht, darf auf einer Hochzeit nicht fehlen. Diverse Nudeln werden mit verschiedensten Saucen angeboten. Von Carbonara bis Amatriciana reichen die Saucen, welche eine pure Verführung für den Gaumen sind.

Auch Fleisch nimmt einen hohen Stellenwert ein. Besonders beliebt ist auf italienischen Hochzeiten der römische Schweinebraten Porchetta. Auch Schweinefilet, Rinderfilet und üblicherweise Hasenbraten werden in Italien zu Hochzeiten serviert.

Risotto ist ebenfalls ein absolutes Muss. Auch dieses Gericht wird in unterschiedlichen Varianten angeboten. Ob mit Pilzen, Meeresfrüchten, Fisch, Spinat oder anderem Gemüse, ein cremiges reichhaltiges Risotto ist Balsam für die Seele.

Zuletzt darf auch der Käse nicht fehlen. Zusammen mit frischen Früchten warten zahlreiche italienische Käsesorten auf die Gäste. Eine italienische Hochzeit wäre nichts ohne Desserts. Tiramisu, Panna Cotta, die klassische Mandeltorte und Torten nach Großmutters Rezept warten ebenfalls darauf, die Gäste zu verführen.
Es geht auch nicht ohne Wein. Prosecco und Frizzante, Weißwein, Rotwein und süßer Dessertwein runden das italienische Hochzeitsmenü perfekt ab.

Der Trauring – Liebe ohne Anfang und Ende

Der Trauring

Der Tausch von Ehe- oder Trauringen während einer Hochzeitszeremonie ist heute nahezu eine Selbstverständlichkeit. Paare sehen das Tragen der meist ähnlich gestalteten Ringe als ein äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit. Das gegenseitige Anstecken wird mit Versprechen von Liebe und Treue verbunden und so stehen die Ringe ebenfalls als Symbol für diese Tugenden. In der christlichen Kirche soll der runde Trauring ohne Anfang und Ende dafür Beispiel sein, wie wunschgemäß auch die Ehe verlaufen soll. Diese Bedeutung hat Papst Nikolaus I. im Jahr 855 erstmals offiziell ausgesprochen. Die Geschichte des Eherings ist aber noch älter und hat Anfänge, die keineswegs nur romantischen Idealen entstammen.

Der Ring als geschäftliches Band

Dabei muss berücksichtigt werden, dass in früheren Zeiten Verlobungs- und Ehering in der Regel ein und derselbe waren. Eine Trennung der beiden Schmuckstücke fand erst im 15. Jahrhundert statt. Bereits im Römischen Reich, wie auch im alten Ägypten trugen Frauen einen Verlobungs- oder Trauring am linken Ringfinger.

Trauringe von Meister

Damals war der Ring meist aus Eisen und hatte hauptsächlich geschäftliche Bedeutung. Er galt einerseits als rechtskräftige Verpflichtung der Verlobten, die Ehe auch tatsächlich zu schließen, andererseits bestätigte er den Empfang der Mitgift. Diese Verhandlungen öffentlich bekannt zu machen, hatte vor allem wirtschaftliche und politische Gründe. Väter wollten sicherstellen, dass ihre Töchter gut versorgt waren und die Bindung zum zukünftigen Schwiegersohn kommunizieren. In der Regel hatten die Töchter dabei kein Mitspracherecht. Das Tragen des Ringes am Ringfinger der linken Hand hat allerdings tatsächlich romantischen Ursprung: man glaubte, dass von diesem Finger eine Ader, die sogenannte Vena amoris (‚Liebesader’), direkt zum Herzen führe. Diese Tragevariante ist bis heute die weltweit meist verbreitete für den Trauring, auch wenn sie hierzulande nur für den Verlobungs- und nicht für den Ehering üblich ist.

Mit göttlichem Segen

Seine religiöse Bedeutung als Zeichen der Zusammengehörigkeit hat der Ring etwa seit dem fünften Jahrhundert. Immer öfter wurde der Ringtausch rituell während der kirchlichen Trauung vollzogen und mehr und mehr erhielten nun beide Partner einen Ring. Seit Papst Nikolaus I. die Form des Ringes als Sinnbild der Ehedauer und der Verbindung zu Gott bezeichnet hatte, erhielt der Trauring auch sakrale Bedeutung. Seit dem 12. Jahrhundert werden die Ringe vor dem Tausch gesegnet und gehören inzwischen fest zum kirchlichen Trauritus.

Ewige Treue

Die Worte, die das zukünftige Ehepaar während des Ringtausches wechselt, haben sich über die Jahre zusammen mit der Auffassung der Ehe geändert. Früher wurde nur der Frau ein Trauring angesteckt, mit den Worten ‚als Zeichen deiner Treue’. Heute stecken sich die Partner gleichermaßen den Ring als Zeichen ihres Versprechens gegenseitiger Liebe und Treue an. Eine besonders häufige Form für Eheringe ist daher auch ein zweiteiliger Ring, bei dem die Ringe ineinander verschlungen sind. Diese Verbindung zu lösen geht nur durch Beschädigung eines oder beider Ringe und seine Form ähnelt dem mathematischen Zeichen für Unendlichkeit. So hat der Ring auch durch seine äußere Erscheinung einen starken symbolischen Charakter.

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